Ich habe in den letzten Wochen hin und wieder ein paar Stunden in einem Starbucks Kaffee verbringen können. Da ich gerne und viel Kaffee trinke liegt der Griff zum Venti (591ml) Filterkaffee für 2,70 EUR nahe, denn die anderen Zubereitungen bewegen sich dann schon fast im 5 EUR Bereich. Bewegt man sich dann in die 1 – 1,5 Liter Klasse bei Kaffeegenuß ist der Filterkaffee mit einem Refill für 50 Cent unschlagbar. Welche Darreichungsform (Tall, Grande, Venti) nun die günstigste für den Konsumenten ist hat mir keine Ruhe gelassen.
Ist der Venti (größte Menge) mit einer beliebigen Anzahl von Refills immer die günstigste Wahl ? Eine kleine Datenanalyse mittels Numbers zeigt in Tabelle und Grafik schnell, dass erst ab einer Menge von 1500ml, das sind 10 Tassen Kaffee der Venti (die größte Größe bei Starbucks) in Führung geht. Erst für Kaffeegroßkonsumenten mit einem Durst > 1500ml lohnt sich der Griff zum ‘Venti’, alle anderen sind mit dem Tall gut bedient. Selbst bei einem Durst von vier Tassen (600ml) was in etwa einem Venti entspricht liegt man mit einem ‘Tall’ + Refill mit 2,40 EUR statt 2,70 EUR immernoch günstiger.


In diesen Tagen erhielt ich eine Mahnung des Unternehmens acoreus mit der Bitte einen Betrag kleiner 10 EUR aus Call-by-Call Verbindungen des Jahres 2005 zu begleichen. Es wäre ein einfaches, diesen Betrag zu begleichen, denn wegen 8,00 EUR streitet man sich ja nicht. Schaut man auf das Datumd er Forderungen (27.04.2005 – 31.05.2005) und vergleicht dieses mit dem § 199 BGB und den dort angegebenen Verjährung, wird klar: Diese Forderung ist verjährt und muss nicht mehr beglichen zu werden. Nach Anwahl der angegebenen 01805 Nummer bestätigt mir auch die Mitarbeiterin im Call Center, die Forderungen sind verjährt können trotzdem gemahnt werden und wenn der Kunde Einspruch einlegt, dann stellen sie das Verfahren ein.
Die 8,00 EUR habe ich nicht bezahlt, 0,28 EUR für die Servicenummer habe ich aber trotzdem aufgewendet … in welchem Land leben wir eigentlich?
Mein Workshop über einen Einblick in das User Centered Design von Applikationen im Gesundheitswesen auf der eHealth 2010 in Wien ist angenommen worden und kann im Rahmen der Registrierung gebucht werden. Alle Workshops findet ihr hier.
Ziel
Die Teilnehmer verstehen Herkunft und Ziel des User Centered Design Prozess. Sie können grundlegende Elemente eines User Centered Design Prozess benennen und teilweise selbst durchführen.
Zielgruppe
Entwickler und Produktmanager aus dem Bereich eHealth mit Interesse an dem Bereich Usability.
Inhalte
- Personas
- Was sind Personas?
- Wofür setze ich Personas ein?
- Die Teilnehmer erstellen selbst eine Persona - Paperprototyping
- Welche Elemente werden bei Paperprototyping verwendet?
- Welche Vorteile hat Paperprototyping?
- Die Teilnehmer erstellen selbst einen Paperprotyp - Usability Test
- Welche Formen des Usability Test gibt es?
- Wie und mit wem führe ich solche Tests durch?
- Videopräsentation eines Test oder selbstständige Durchführung
Hier geht’s zur Registrierung und hie

Ein Bewertungsportal gibt Firmen die Möglichkeit Informationen von potenziellen Bewerbern strukturiert zu erfassen, zu speichern und weiter zu verarbeiten. Es stellt gerade bei großen Firmen einen der ersten Kontakte mit dem zukünftigen Arbeitnehmer her. Nicht alle Portale nutzen die Möglichkeiten moderner Webtechnologie teilweise wird sogar von gängigen Standards abgewichen. Hier sind 12 Punkte, die ein Bewerberportal erfüllen sollte.
1. Registrierung
Ermöglichen Sie das Einstellen von Informationen ohne vorherige Registrierung auf Ihrer Plattform. Amazon macht es vor, wie erst der Warenkorb, in unserem Fall die Bewerbungsmappe, zusammengestellt wird und später der Vorgang mit einer Registrierung abgeschlossen wird. Sie können über die angegebene E-Mail-Adresse der Bewerberin einen Take-over Link versenden und so einen späteren Zugriff auf die eingegebenen Daten ermöglichen.
2. Unterbrechung
Die manuelle Eingabe der Bewerberinformationen kann mitunter sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Bieten Sie der Bewerberin die Möglichkeit, den Prozess zu jedem Zeitpunkt zu unterbrechen und zu einem beliebigen Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Weisen Sie die Bewerberin auf die Möglichkeit der Unterbrechung am Anfang und währen der Eingabe der Daten hin.
3. Standardformate
Bieten Sie die Möglichkeit Standardformate über Ihre Plattform hinweg auszutauschen. Die Daten sollten in einem interoperablen, offenen Standardformat hoch- und runtergeladen werden können. Eine Möglichkeit ist XML Résumé [1].
4. Speicherplatz
Bewerbungsunterlagen liegen häufig als zusammenhängendes PDF Portfolio vor und stehen so als ‘Gesamtbild’. Das Hochladen von Unterlagen in kleinen Stücken kann zum Verlust des Gesamtbilds einer Bewerbung führen. Bewerbungsmappen mit Zeugnissen können schnell eine Größe von 5 MB und mehr erreichen. Räumen Sie ausreichend Speicherplatz ein. Sie erhalten damit komplette Bewerbungsmappen und die strukturierten Daten ihrer Abfragemasken. Da die Mappen bei ausreichendem Speicherplatz nicht stark komprimiert werden müssen erhalten Sie auch eine gute Qualität der Arbeitszeugnisse und sonstiger eingescannter Unterlagen.
5. Usability Tests / Hallway Tests
Führen Sie Usability Tests Ihres Portals mit Ihrer Zielgruppe (Bewerberinnen) durch. Nehmen Sie die Probleme und Hürden strukturiert auf und beseitigen Sie diese. Sie werden mehr Bewerbungen in einem höheren Komplettierungsgrad erhalten. Sollten Sie keine Erfahrungen mit Usability Test haben, so können Ihnen Firmen wie ProContext dabei helfen.
6. Begriffe
Ihre Bewerberinnen kennen, unter Umständen, das firmeninterne Vokabular nicht und fühlen sich schnell verloren in den von Ihnen vorgegebenen Begriffen. Nutzen Sie Begriffe von Abteilungen und Fachgebieten, welche allgemeingültig sind. Sie ermöglichen den zukünftigen Arbeitnehmern so eine Orientierung in bekannten Strukturen.
7. Nicht-fachlicher Informationen
Die richtige Zusammensetzung eines Teams gewinnt mehr und mehr an Bedeutung in Bereichen, in welchen nicht nur hohe Qualität, sondern auch eine schnelle Ausrichtung an neuen Anforderungen notwendig ist. Nutzen Sie ihr Bewerbungsportal, um mehr über die Bewerberin zu erfahren als nur die fachliche Qualifikation. Das Team Management System (TMS) [2] kann hier nützlich sein, um ein Bild darüber zu erhalten, ob die Bewerberin ein bereits bestehendes Tea m gut ergänzen kann.
8. Telefonnummern
Ihre Bewerberin weiß in der Regel nicht, in welchem Format sie die Telefonnummer angeben muss. Nehmen Sie ihm diese Arbeit ab und lassen Sie Eingaben in allen Formaten zu. Sie können auf Systemebene die Telefonnummer einfach von zusätzlichen Zeichen befreien und anschließend neu formatieren. Die wiederholte Eingabe kann für Bewerberinnen sehr mühsam sein, wenn die Telefonnummer mehrmals nicht das von Ihnen gewünschte Format trifft. Sollte ihr System keine Umwandlung der Formate anbieten, dann stellen Sie ein Muster neben dem Eingabefeld zur Verfügung.
10. E-Mail
Senden Sie nach Abschluss und Aufnahme der Unterlagen eine E-Mail an die Bewerberin mit einer Bearbeitungsnummer und dem Hinweis, dass es sich um eine automatische Mail handelt, welche den Empfang der Unterlagen bestätigt. Weisen Sie darauf hin, dass Sie sich innerhalb 2 Wochen bei der Bewerberin persönlich melden werden. Innerhalb der zwei Wochen reicht ein Anruf mit dem Hinweis, dass die Unterlagen in Bearbeitung sind. Sie gewinnen dadurch Zeit für Ihre internen Prozesse und signalisieren Fürsorge für die eingereichten Unterlagen.
11. Links & Schaltflächen
Links und Schaltflächen sollten als solche erkennbar sein.
12. Upload per E-Mail
Senden Sie der Bewerberin nach Abschluss der Dateneingabe eine E-Mail-Adresse des Systems zu an welche Sie weitere Unterlagen schicken, kann, wenn im Laufe des Prozesses noch weitere Unterlagen hinzukommen. Ihre Bewerberinnen haben so sie Möglichkeit ihr Portfolio per E-Mail auf dem aktuellen Stand zu halten, ohne sich neu einloggen zu müssen.
[1] http://xmlresume.sourceforge.net
[2] http://www.tms-zentrum.de
Trampolin in einer ganz anderen Dimension als im Sportunterricht der 10ten Klasse vermittelt. Ich mag’ die Erweiterung des Setting um weitere Dimensionen.
Der Ton macht die Musik beim Pausenmanagement in Seminaren. Tobias Blank von der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung beschreibt schön die Konditionierung von Seminarteilnehmern frei nach Iwan Petrowitsch Pawlow. Auch dafür gibt’s natürlich schon eine App.
In meinen Seminare überlasse ich nach Verkündung der Pausenlänge und der Treffpunktes: “Wir treffen uns um 13:23 Uhr wieder hier im Seminarraum” das Pausenmanagement den Teilnehmenden. Wer zu spät kommt, ob im Seminar oder im Stand-Up beim Agilen Projektmanagement …
- … fehlt den Team bei der gemeinsamen Arbeit.
- … stört die anderen und den Prozess.
- … missachtet die Errungenschaft derjenigen, die pünktlich waren..
Als Wiedergutmachung an das Team und als Ansporn das nächste Mal mit einem besseren Zeitmanagement aufzuwarten haben sich kurze Lider und kleine Tänze bewährt. Wer zu spät kommt tanzt oder singt. Sehr beliebt beim Publikum (Team) ist der Cupid Shuffle. Oft nur schwer zu ertragen sind individuelle Interpretationen von “Old Mc Donalds had a farm” oder “Alle meine Entchen”.
Eine Persona ist ein Modell der Mensch-Computer-Interaktion (HCI) und steht exemplarisch für eine bestimmte spezielle Spezies von Benutzern oder Zielgruppen. Firefox benutzt diesen Begriff um den adressierten Benutzern eine optisch an sie angepasste Oberfläche (Skin) anzubieten [1]. Hierbei definiert Firefox den Begriff neu und verfremdet ihn dabei. Es führt aber auch dazu, dass der Begriff eine vermehrte Popularität erlangt und so – hoffentlich – Einzug in viele Bereiche der Softwareentwicklung findet. Bleibt zu hoffen, dass man wieder zur ursprünglichen Definition des Begriffes [2] zurückfindet.

[1] http://www.getpersonas.com/en-US/
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Personas
Beim Werturteilsfrei-Blog bin ich auf den schönen Artikel “Wenn Infantile wählen” gestossen. Er hat mich doch sehr an Nikolaus von vor drei Jahren erinnert. Da war Bob der Baumeister erste Wahl. Letztes Jahr stand das Jahresende mit Lego Start Wars dann doch im Zeichen von Raketenabwehr. Kein Wunder bei der aktuellen Weltfriedenslage. Dieses Jahr war die Wahl durch die wirtschaftlichen Rahmenbedigungen sehr eingeschränkt und in vielen Familien ging der Trend dann doch wieder zum Zweitbuch.
So bleibt die Spannung bestehen für das nächsten Jahr und einige Anhänger der JU soll man schon mit entsprechenden “Forever Angie” T-Shirts gesehen haben. Der nächsten Wahlslogan müsste, um den Hattrick komplett zu machen und Obama zwischen Bob und Barbie einzubetten dann nur leicht modifiziert werden. “We can do anything!” höre ich es jetzt schon aus dem Blog von Angela Merkel.
Beim Betrachten der Konflikte im Nahen Osten fallen einem auch ohne reichlichen Gebrauch von Haluzinogenengleich weitere Parallelen auf und im Volkstempel erstrahlt “An-Me, Pricess of Power” und über Ihr form sich der Slogan “The fate of the world is in the hands of one beautiful girl”.




















































![Draw the line! (stock photo by nkzs at http://www.sxc.hu/profile/nkzs) [id- 1106139]_sw Draw the line! (stock photo by nkzs at http://www.sxc.hu/profile/nkzs) [id- 1106139]_sw](http://www.oliver-emmler.de/wp-content/uploads/2010/02/Draw-the-line-stock-photo-by-nkzs-id-1106139_sw-300x157.jpg)


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