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Giftinformationszentrale Mainz
Nach Paragraph 16e des Chemikaliengesetzes haben die Länder Giftinformationszentralen einzurichten. Diese Giftinformationszentralen haben die Aufgabe bei akuten und chronischen Vergiftungen im 24 Stunden-Dienst und an 365 Tagen im Jahr zu beraten. Die Homepage der Giftinformationszentrale Mainz (GIM) bietet hierzu eine Vielzahl nützlicher Informationen für Laien und Fachpersonal. Unter der Rubrik Aktuell findet der Laie von der GIM gesammelte Verbraucherwarnungen und Pressemitteilungen von verschiedenen Firmen (Fa. Coca-Cola zu Anisol in Coladosen, Nestlé zu: Pflanzenschutzmittel in "Alete-Baby-Birne", Belastung von Tafelweintrauben mit Pflanzenschutzmitteln). Für das medizinische Personal existieren Informationen zu Klinik und Nebenwirkungen von Ecstasy und Amphetaminen. Der Gesamtüberblick unter Drogen ist gegliedert nach der Herkunft bzw. nach dem 'Ursprung'. Leider wird bisher nur auf die Halluzinogene und Amphetaminderivate (Ecstasy u.a.) unter den Designerdrogen eingegangen. In Vorbereitung befinden sich LSD, Crack-Cocain, Cannabinoide (Haschisch, Marihuana, Gras etc.), Opioide (Opium, Heroin), Cocain sowie Medikamente als Drogen. Auch eine Checkliste für grundsätzliches Verhalten bei Vergiftungen und zahlreiche Tips zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bis hin zu Grundlagen der Herzdruckmassage bietet die Giftinformationszentrale Mainz an. Ebenfalls sind für Ärzte Empfehlungen verschiedener Therapieregime verfügbar. Im Impressum finden sich die Mitarbeiter der Giftinformationszentrale geordnet nach ihren Fachgebieten. Die angegebenen E-mail-Adressen ermöglichen einen schnellen Kontakt zu Fachfrauen und Fachmännern. Die Links der Homepage der GIM verweisen auf andere Giftinformationszentralen in Europa und Übersee sowie auf zahlreiche Datenbanken über Pflanzen, Chemikalien und Drogen. Das Mainzer Anitdotarium, als eigenständiger Menüpunkt in der Hauptseite, beschreibt das Notfalldepot der Beratungsstelle welches 24 Stunden/Tag zur Verfügung steht. Der Fachmann hat hier die Möglichkeit sich über die von der GIM vorgehaltenen Antidote zu informieren. Im Pflanzenregister wird jeden Monat eine neue Pflanze mit kompletter Bezeichnung (deutsch/lateinisch), Bild und Beschreibung vorgestellt. Ebenfalls lassen sich Informationen über viele Pflanzen durch einen Index aufrufen und die wichtigsten Regel bei der Einnahme von Pflanzenteilen einsehen. Gleiches wird für Pilze angeboten. Ein Lob für die vielen interessanten und aktuellen Informationen rund um das Thema Vergiftungen. Optik: « « « ¶ ¶ Inhalt: « « « « ¶ Gesamt: « « « ¶ ¶
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